19.11.2016 – Ijmuiden

Ich hatte am Freitag in Bristol (England) zu tun. Schon vor 2 Wochen reifte der Gedanke, dass mit einem Wochende auf der Ostwind zu verbinden. Gedacht, geplant. Die Buchung der Reise erwies sich als komplex, da für die Firma natürlich keinerlei zusätzliche Kosten entstehen durften. Ich habe mir, für den Aufenthalt in Ijmuilden, nicht viel vorgenommen. Meinen Raspberry Pi als neuen Bordcomputer in Betrieb nehmen und nach dem Rechten schauen. Den Pi hatte ich in einer Plastikschüssel sicher verstaut und mit meiner Tasche aufgegeben. Dumme Idee, wie sich später herausstellte. Die Tasche kam auch schon 36 Stunden nach mir in Bristol an. Zumindest hatte ich eine gute Ausrede bei der Veranstaltung „very casual“ aufzukreuzen.

Das Boot liegt unverändert im Hafen. Nur die Persenning des Vorsegels hatte sich etwas gelöst und flatterte bei den herrschenden 5 Windstärken. Im Boot war es arschkalt. Irgendwann nahm ich den Ofen in Betrieb. Der macht dann auch kuschelig warm. Der Pi war auch schnell installiert. Über die W-Lan-Antenne zog ich mir als Erstes die Gribdaten. Ist wohl die Macht der Gewohnheit. Für Sonntag Abend sind Böen bis Windstärke 10 angekündigt. Auf dem Grib-Display sieht man deutlich, wie sich das Tief über dem englischen Kanal formiert, um mich dann Morgen heim zu suchen. Ich werde daher Morgen die Ruckdämpfer installieren und nochmals alles durchchecken. Mittlerweile ist es auch schön warm in meiner Stahlschüssel. Leider hatte ich meine Bootsschuhe bei meinem letzten Aufenthalt draussen, unter der Sprayhood stehen lassen. In einem stand das Wasser. Dem Geruch nach zu schliessen, noch nicht allzu lange. Habe den Schuh über den Ofen gehängt. Das Boot schaukelt. Der Luftdruck ist momentan bei 1002 mmbar.

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